Die Wulsttechnik

Bei der Wulsttechnik werden dünne Stränge von Ton ringförmig oder in Spiralen übereinander geschichtet. Das gesamte Gefäß setzt sich aus gleichmäßig dicken Tonwülsten zusammen. Diese Wülste sollten mindestens fingerdick sein, um eine gewisse Stabilität zu erreichen. Die Enden werden abgeschnitten, um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Um den Boden zu bilden, legt man am besten eine Wulst spiralförmig auf die Arbeitsfläche. Auf diese Tonspirale setzt man dann nach Anleitung die einzelnen Wülste am Rand übereinander und verstreicht die Enden, so dass sich ein glatter Übergang ergibt. An der Oberfläche sind nun die Wülste erkennbar. Wenn man die Wülste gut miteinander verbunden hat, kann diese Struktur durchaus erhalten bleiben. Wer seine Vase oder ähnliches aber mit glatter Oberfläche töpfern möchte, der muss alle Wülste sorgfältig verstreichen. Dafür darf man allerdings kein Wasser zur Hilfe nehmen, denn dann können sich beim Trocknen unerwünschte Hohlräume bilden.